Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen


Nachhaltigkeit ist ein Top-Thema, nicht nur weil es gerade „en vogue“ ist, sondern weil es essenziell für unsere gemeinsame Zukunft unserer Erde ist. Die täglichen Nachrichten sind voller mahnender Botschaften: Klimawandel, Treibhausgase, Naturkatastrophen, Energiewende, Waldsterben usw. Man hat das Gefühl, es ändert sich wenig. Bei den Themen wird gerne auf andere gezeigt, sowohl politisch als aus auch in den Unternehmen.

 

Nachhaltigkeitsmanagement mit der richtigen Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen wird immer wichtiger; nicht nur bei großen Unternehmen, sondern auch im Mittelstand. Nach aktuellen Studien zum Thema "Nachhaltige Unternehmensführung" zeigt die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeitsmanagement für Mittelständler auf:

79 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass eine nachhaltige Unternehmensführung wichtig oder gar sehr wichtig sei.


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Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen - Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen wird immer wichtiger (Quelle: freerangestock.com)

Warum wird Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext immer wichtiger?


Das sind die Auswirkungen erfolgreicher Nachhaltigkeitsstrategien:


Nachhaltige Produktion rechtfertigt höhere Preise, denn die Endkunden sind durchaus bereit, für eine nachhaltige Produktion mehr Geld auszugeben. Faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und ein schonender Umgang mit Ressourcen werden von den Verbrauchern also entlohnt.

 

Nachhaltigkeit ist ein nachprüfbares Qualitätskriterium. Viele Standard-Marketingversprechen lassen sich nur schwer nachweisen und sind für die Kunden selten greifbar. Hingegen lässt sich die Nachhaltigkeit konkreter belegen. Die Glaubwürdigkeit der Unternehmen und das Vertrauen der Kunden wächst, besonders wenn man geeignete Prüfsiegel und Zertifikate verwendet.

 

Nachhaltigkeit stärkt ein positives Image. So lässt sich beispielsweise durch die Nutzung nachhaltiger Energiequellen das Unternehmensbild mit der richtigen Nachhaltigkeitsstrategie positiv beeinflussen.

 

Sparsamer Ressourcenumgang senkt Kosten. Dies ist eines der Hauptthemen! Denn handelt es sich innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie um die bedeutendsten Punkte, die unternehmensweit ganzheitlich gelebt werden müssen. Nachhaltig zu agieren, bedeutet grundsätzlich der bewusste Umgang mit Ressourcen; egal ob es sich bei der Nutzung um Energie, Produktionsmittel, Papier, Verpackung oder Dienstreisen handelt. Hier ist auch kurzfristig, die effizienteste Optimierung zwischen Ökonomie und Ökologie zu erreichen.

 

Nachhaltige Energie ist zukunftsweisend. Optimal ist es natürlich, wenn bspw. der Strom nicht nur sparsam verbraucht wird, sondern wenn er darüber hinaus auch noch aus nachhaltigen Quellen wie Photovoltaik, Windkraft oder Biomasse stammt. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll und zukunftsweisend. Es senkt auch langfristig die Kosten für die Unternehmen, wenn die CO2-Bepreisung der Bundesrepublik immer mehr steigt.

 

Gute Nachhaltigkeits-Kommunikation macht ein Unternehmen interessant und die Produkte wertvoll. Im Nachhaltigkeitsmarketing ist hier aber eine ehrliche Kommunikation wichtig. Window-Dressing oder Greenwashing führen bei schlechter Kommunikation zum Shitstorm und folglich zu einem schlechten Unternehmensimage. Ein gutes Nachhaltigkeitsmanagement ist somit essenziell.

 

Höhere Kundenbindung durch nachhaltiges Handeln. Eine ressourcenschonende Firmenphilosophie ist ein wichtiger Baustein in der Kundenbindung. Wenn kritische Kunden mit gutem Gewissen Produkte oder den Service eines nachhaltigeren Unternehmens nutzen und darüber hinaus das Gefühl haben, damit etwas Positives zu leisten, werden sie von reinen Konsumenten zu echten Markenbotschaftern (Empfehlungsmarketing innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie).

 

Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und deren langfristige Bindung. Wer sein Employer Branding mit dem Ziel stärken will, hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden und zu binden, profitiert von einem positiven Image einer „grünen“ Unternehmensphilosophie und einem optimierten Nachhaltigkeitsmanagement innerhalb seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Gerade Jüngere legen immer größeren Wert auf eine gute Work-Life-Balance, nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie ökologisch korrekte und sozial faire Arbeitsstrukturen. Und: Je besser ein Unternehmen seine Maßnahmen in diesem Bereich kommuniziert, desto höher ist die Identifikation seiner Mitarbeiter mit der Firma.

 

Finanziell besser aufgestellt sind grundsätzlich alle Unternehmen mit einer starken Nachhaltigkeitsstrategie. Gerade wenn man in der Not ist, sich Kapital am Kapitalmarkt zu besorgen. Am Kapitalmarkt sind „grüne“ Anlageprodukte zurzeit voll im Trend, was Investoren und Aktionäre nicht ignorieren können. Eine entsprechende erfolgreiche umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie öffnet Firmen einen besseren Zugang in die Finanzwelt (Environmental Social Governance - ESG).


 

Laut Wikipedia ist die Definition für Nachhaltigkeit:

 

Zitat Nachhaltigkeit Wikipedia Schulz Interim Management
Kern jeder Nachhaltigkeitsstrategie sollte dieses Nachhaltigkeitsziel sein

 

 

Aber wie integriere ich dieses Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung in ein Unternehmen?